SV Darmstadt 98 setzt auf Zivojin Juskic - Der Serbe wird ab 1. Juli Nachfolger von Gerhard Kleppinger
Zivojin Juskic wird ab 1. Juli 2009 Trainer der Regionalligamannschaft des SV Darmstadt 98 und somit Nachfolger von Gerhard Kleppinger, der seinen Vertrag über die Saison hinaus nicht verlängert hatte. Dies gab der Verein heute in einer Pressekonferenz bekannt.
„Durch seine lange Erfahrung bei den Lilien und die enge Zusammenarbeit mit der Sportlichen Leitung, dem Funktionsteam der ersten und zweiten Mannschaft und dem Nachwuchsbereich ist Zivo Juskic der ideale Mann, um die Arbeit von Gerhard Kleppinger fortzusetzen. Wir sind überzeugt, dass er mit seinem Sachverstand und seiner emotionalen Art das Optimale für den Verein erreichen wird“, so Sportmanager Tom Eilers.
Der 39-jährige Serbe Juskic kam bereits im Jahr 2000 zu den Lilien und ist seit Ende seiner Spielerlaufbahn als Trainer für den Verein tätig. „Gerade seine Arbeit im vergangenen Jahr bei der U23 sowie als Co-Trainer und in der laufenden Saison bei unserer U19 sowie als Spielbeobachter macht uns sicher, mit ihm den richtigen Mann am richtigen Platz zu haben“, so Präsident Hans Kessler.
Die Entscheidung für die interne Lösung Juskic wird allerdings keinen Einfluss auf die laufende Spielzeit haben. Sowohl Juskic (U19) als auch Gerhard Kleppinger werden ihre Arbeit bei ihren jetzigen Mannschaften bis Saisonende fortführen.
Quelle: sv98.de
Dienstag, 31. März 2009
U10-Coach Juskic wird Nachfolger von Kleppinger bei den Lilien
Sonntag, 29. März 2009
Lilien siegen im KIA-Hessenpokal 7:0 beim SV Nieder-Wöllstadt
Pflichtaufgabe erfüllt – Neuauflage des Regionalpokalfinales 2008
Der SV 98 hat das KIA-Hessenpokal Achtelfinale beim Gruppenligisten SV Nieder-Wöllstadt erwartungsgemäß mit 7:0 (3:0) gewonnen. Die Lilien gingen dabei engagiert ans Werk und ließen dem Gegner keine Chance. Dreimal erfolgreich waren dabei Elia Soriano und Simon Schmidt und einmal traf Christian Remmers.
Gleich zu Beginn in der siebten Minute traf Elia Soriano nach Eckball von Simon Schmidt, der von Pascal Pellowski verlängert wurde. Am langen Pfosten schob er den Ball ohne Mühe ein. Auch nach dem Führungstreffer spielten die Lilien offensiv nach vorne und drängten auf weitere Tore. Nach einer knappen Viertelstunde erhöhte Simon Schmidt auf 2:0. In der 31. Spielminute war es erneut Schmidt, der zum zum 0:3 traf und damit den Pausenstand herstellte.
Nach dem Wechsel kamen die Hausherren besser ins Spiel. Die größte Chance hatte der zur Halbzeit eingewechselte Marcel Kopp fünf Minuten nach der Pause, als er eine Flanke aus acht Metern volley nahm. Rainer Adolf im Tor der Lilien parierte mit einem tollen Reflex. Etwas mehr als eine Stunde dauerte es bis die 98er wieder besser ins Spiel fanden. Innerhalb von fünf Minuten erzielten erneut Schmidt und Soriano zwei weitere Treffer (62./67.). Wiederum nur fünf Minuten später setzte sich der eingewechselte Christopher Nguyen ein weiteres Mal auf der rechten Seite durch, drängte in den Strafraum und wurde dort von Daniel Riess regelwidrig zu Fall gebracht. Den schwach geschossenen Strafstoß wehrte Marco Will nach vorne ab und Christian Remmers nutzte seine zweite Chance. Den Schlusspunkt setzte Elia Sorianno mit seinem dritten Treffer in der 82. Minute.
Damit erreichen die 98er ungefährdet das KIA-Hessenpokal Viertelfinale und treffen dort auf den letztjährigen Finalgegner des Regionalpokals SV Hummetroth, der sich gegen Bad Soden durchsetzte.
SV Nieder-Wöllstadt: Marco Will - Daniel Wittig (46. Micelotta), Daniel Hoinka (46. Kopp), Rachid Odjelade, Mark Hutzenlaub, Daniel Riess - Christian Wiegand (C), Gökhan Ceylan, Aziz El Mojahid, Martin Taugner - Daniel Contin
Unsere Lilien: Rainer Adolf - Christian Remmers, Marco Betz, Krisztián Szollár (C), Michael Bodnar (69. Jung) - Simon Schmidt, Sebastian Szikal (46. Kröh), Pascal Pellowski, Rudolf Hübner - Elia Soriano, Andreas Baufeldt (57. Nguyen)
Tore:
3. Elia Soriano 0:1
16. Simon Schmidt 0:2
31. Simon Schmidt 0:3
63. Simon Schmidt 0:4
67. Elia Soriano (Kopfball) 0:5
73. Christian Remmers 0:6
82. Elia Soriano 0:7
Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier
SRA: Janek Steitz und Florian Höhl
Zuschauer: 600
Stimme zum Spiel:
Gerhard Kleppinger: „Auf dem unebenen Platz ist der Ball nur geholpert. Dennoch haben wir engagiert gespielt, hätten aber mehr Tore machen müssen. Wir haben das Spiel sehr ernst genommen, weil es für den Verein sehr wichtig ist, und sind daher mit der bestmöglichen Mannschaft aufgelaufen.“
Quelle: sv98.de
Samstag, 28. März 2009
Lilien unterliegen Hessen Kassel 0:3
Der SV 98 hat den hessischen Vergleich beim KSV Hessen Kassel mit 0:3 (0:3) verloren. Den drei Toren des Kasseler Torjägers Thorsten Bauer hatte die Kleppinger-Elf nichts entgegenzusetzen.
Wie schon in den letzten Partien wurden die Lilien kalt erwischt und gerieten früh in Rückstand. Dennis Tornieporths Gewaltschuss klatschte an den Querbalken, als einziger Akteur war Thorsten Bauer zur Stelle und nickte das Leder zum 1:0 ins Netz (6.). In der Folge zogen sich die Gastgeber tief in die eigene Hälfte zurück und Darmstadt nahm das Heft in die Hand, ohne sich jedoch zwingende Torraumszenen zu erarbeiten. Die Löwen waren ihrerseites immer wieder duch Konter brandgefährlich, doch Rene Ochs vergab (13.) und Rainer Adolf parierte klasse gegen Sebastian Gundelach (17.). Die erste gute Chance für den SV 98 vergab Sven Sökler in der 26. Minute, der nach Ablage von Rudi Hübner im 16er frei zum Schuss kam, den Ball jedoch über den Giebel zirkelte. Die Schlussphase des ersten Abschnitts sollte es dann in sich haben. Kevin Wölk sah in der 38. Minute nach versuchter Tätlichkeit gegen Sven Sökler die rote Karte. Zwei Minuten später rückte der Unparteiische Wolfgang Stark erneut in den Mittelpunkt des Geschehens, als er nach einem Foulspiel von Pascal Pellowski an Rene Ochs auf Strafstoß entschied. Thorsten Bauer ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und versenkte den Ball im Tor (41.). Wiederum 120 Sekunden später kam es noch dicker. Eine lange Freistoßflanke von Christoph Keim in den Lilienstrafraum wurde nicht geklärt, und Thorsten Bauer erhielt allenfalls Geleitschutz auf dem Weg zum 3:0.
Auch nach dem Wechsel gelang es den Lilien nicht die angesprochenen Vorgaben umzusetzen. Viel zu nervös und unpräzise agierten die „Boys in Blue“. Viele Fehlpässe auf beiden Seiten gestalteten das Spiel für die 5000 Zuschauer zunehmend langatmiger. Darmstadt drückte die Gastgeber in die eigene Hälfte und lief immer wieder Gefahr von den schnellen Kontern der Kasseler überrascht zu werden, doch auch bei den Löwen wollte der letzte Pass nicht ankommen. Die einzige nennenswerte Chance in Durchgang zwei hatte Enrico Gaede, der mit seinem Kopfball ans Gebälk das Lilientor erzittern ließ (62.). Die letzte halbe Stunde verlief ereignisarm und so blieb es am Ende bei der verdienten 0:3-Niederlage in Nordhessen.
KSV Hessen Kassel: Dennis Lamczyk - Christoph Keim (83. Habib) - Mentor Latifi - Thorsten Schönewolf (C) - René Ochs - Enrico Gaede - Thorsten Bauer (61. Busch) - Kevin Wölk - Florian Heussner - Dennis Tornieporth (86. Möller) - Sebastian Gundelach
Unsere Lilien: Rainer Adolf - Christian Remmers, Patrick Neumann (C), Krisztián Szollár (46. Nguyen), Michael Bodnar - Sven Sökler, Simon Schmidt (46. Kröh), Sebastian Szikal (68. Peterson), Pascal Pellowski - Andreas Baufeldt, Rudolf Hübner
Tore:
6. Thorsten Bauer (Kopfball) 1:0
41. Thorsten Bauer (Elfmeter) 2:0
43. Thorsten Bauer 3:0
Spielort: Auestadion
Datum: 26.03.2009 19:00 Uhr
Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
SRA: Jan-Hendrik Salver und Mike Pickel
Zuschauer: 5000
Stimmen zum Spiel:
Gerhard Kleppinger: „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir vorher besprochen hatten, sind dann aber nach dem 0:1 gut ins Spiel gekommen.Was dann aber nach der roten Karte passiert ist, kann ich nicht verstehen. Wir waren einfach nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen. Wir wollten in der zweiten Halbzeit mit schnellem Spiel über außen kommen, Kassel hat allerdings hervorragend verteidigt. Mit dieser Vorstellung kann man in Kassel nicht bestehen.“
Mirko Dickhaut: „Wir wollten das schnelle Flügelspiel der Darmstädter unterbinden, was uns auch gut gelungen ist. Wir wussten dass es nach dem 1:0 zu zehnt schwer werden würde und machen dann noch zwei Tore vor der Halbzeit und haben den Vorsprung verteidigt.“
Quelle: sv98.de
Donnerstag, 26. März 2009
Mit gestärkter Moral zum Tabellenzweiten - Nguyen zum KSC
Fußball-Regionalliga: SV Darmstadt 98 heute bei Hessen Kassel – Verteidiger Rasch fällt aus
Die einen können Tabellenführer werden, die anderen wollen den Favoriten ein bisschen ärgern. So wie sie das schon im Hinspiel getan haben. Da kam der KSV Hessen Kassel, aktuell Tabellenzweiter der Fußball-Regionalliga Süd, beim derzeit an elfter Stelle stehenden SV Darmstadt 98 erst in letzter Minute zum 2:2-Ausgleich.
In den aus sicherheitsbedingten Gründen auf den heutigen Donnerstag (19 Uhr) vorverlegten hessischen Nord-Süd-Vergleich im Kasseler Aue-Stadion gehen die Darmstädter moralisch gestärkt. War es ihnen am vergangenen Samstag doch gelungen, gegen 1860 München II zweimal einen Rückstand umzubiegen und in einen 3:2-Sieg umzuwandeln – das erste Erfolgserlebnis in diesem Jahr. Und dass die Münchner durchaus zu den besseren Adressen dieser Liga zählen, haben sie am Dienstagabend bei ihrem 5:2-Erfolg im Nachholspiel gegen Reutlingen bewiesen.
Die Vorzüge der Spitzenmannschaft aus Nordhessen: drittstabilste Abwehr, zweitbester Angriff, und in Thorsten Bauer den Torjäger der Regionalliga Süd (20 Treffer). Einer, der aus dem Nichts Tore macht, wie Darmstadts Trainer Gerhard Kleppinger anmerkt. „Wir können jedem Gegner Paroli bieten, aber wir müssen immer am Limit spielen“, schreibt Kleppinger seiner Mannschaft für heute Abend ins Stammbuch.
Allerdings kann er das gegen München siegreiche Team nicht unverändert lassen. Da sich Daniel Rasch in der Schlussphase der Partie gegen die Sechziger am Knöchel verletzte (Kapseleinriss, womöglich aber auch Schädigung des Syndesmosebandes), muss der Trainer die Innenverteidigung erneut umstellen. Der erfahrene Michael Bodnar ist eine Alternative, die Position auf der linken Abwehrseite kann dann Pascal Pellowski übernehmen, der seine Oberschenkelzerrung überwunden hat.
Elia Soriano ist ein letztes Mal gesperrt. David Kienast, nach der Roten Karte im Gruppenligaspiel gegen die Spvgg Griesheim vom hessischen Verband für vier Pflichtspiele gesperrt, muss sich noch länger gedulden. Er ist erst am 11. April in der Nachholpartie in Pfullendorf wieder einsatzberechtigt – die Darmstädter Hessenpokalpartie am Sonntag (17 Uhr) beim SV Niederwöllstadt als Pflichtspiel mit eingerechnet.
Unterdessen gibt es beim SV 98 einen ersten Abgang zur neuen Saison. Christopher Nguyen wird nach zehn Jahren das Böllenfalltor verlassen und zum Ligakonkurrenten Karlsruher SC II wechseln. MIt der Entscheidung von Trainer Kleppinger, den zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, habe das nichts zu tun, betont der 21 Jahre Nguyen, der seit der D-Jugend das Lilien-Trikot trägt. Kleppinger gilt als sein größter Förderer.
„Ich will einfach aus der gewohnten Umgebung raus und mich auf eigene Füße stellen. Ich will mal die Welt erkunden“, begründet der schnelle Offensivspieler seinen Entschluss. Dass mit dem Reinheimer Daniele Toch ein Kumpel aus früheren gemeinsamen Darmstädter Jugendzeiten beim KSC spielt, mag die Entscheidung des Groß-Zimmerners Nguyen mit beeinflusst haben.
„Schade, wir hätten ihn gerne gehalten“, sagt Darmstadts Sportmanager Tom Eilers zum Weggang des Eigengewächses. Nach Eilers Worten habe man dem Spieler bereits im Dezember ein „deutlich verbessertes Angebot“ unterbreitet. Eine Ablösesumme bekommt der SV 98 bei diesem Wechsel nicht. Nguyens Vertrag läuft im Sommer aus.
Folgende Darmstädter Aufstellung ist heute Abend in Kassel möglich: Adolf – Remmers, Neumann, Bodnar, Pellowski – Szollar, Szikal – Sökler, Schmidt, Hübner – Baufeldt.
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26.3.2009
Quelle: echo-online.de
Sonntag, 22. März 2009
"Kurz vor der Ziellinie" - Interview mit Hans Kessler, Präsident des SV Darmstadt 98
Das Präsidium des SV Darmstadt hat auf einer Pressekonferenz am Mittwoch (18. März) über die aktuelle wirtschaftliche Situation des Vereins informiert. Lilien-Präsident Hans Kessler gab dabei bekannt, dass der SV 98 bei der Rücknahme des Insolvenzantrages in den letzten Wochen entscheidende Schritte vorangekommen ist.
Um das Verfahren zu beenden, sind nach jetzigem Stand noch zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Zum einen muss eine Einigung mit einer Teilgruppe der ehemals Handelnden, für die es mittlerweile positive Signale gibt, herbeigeführt werden. Zum anderen muss der Deutsche-Fußball-Bund (DFB) dem SV Darmstadt 98 die Lizenz für die Regionalliga-Saison 2009/10 erteilen. Auch in diesem Punkt haben die Lilien bereits ihre Hausaufgaben gemacht und können dem DFB bis zum Stichtag am 1. April einen ausgeglichenen Etatansatz für die kommende Spielzeit präsentieren. Im Interview nimmt Hans Kessler ausführlich Stellung zu den einzelnen Punkten.
SV 98: Herr Kessler, die Fans und Sponsoren des SV Darmstadt 98 warten mit Spannung auf neue Nachrichten über die wirtschaftliche Situation des Vereins. Wie ist die Lage am Böllenfalltor?
Hans Kessler: Das gesamte Team des SV98 hat in den letzten Wochen mit Hochdruck daran gearbeitet, die weiteren Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Gesundung des SV Darmstadt 98 zu schaffen. Wie bereits auf der Mitgliederversammlung im letzten Jahr verkündet, hatten wir noch Gelder in Höhe von rund 900.000 Euro über ein Dreisäulenkonzept (Immobilien, Sponsoren + Moratorium, ehemals Handelnde) zu generieren. Dies ist uns bis zum heutigen Tage auch weitestgehend gelungen.
SV 98: Was heißt dies konkret?
Hans Kessler: Für die Vereinsimmobilie liegen uns drei Angebote vor. In den nächsten Tagen wird ein entsprechender Vertrag unterzeichnet werden. Zudem sind die Gespräche mit unseren Gläubigern sowie bisherigen und neuen Werbepartnern größtenteils sehr erfreulich gelaufen, so dass wir hier signifikante Ergebnisse erzeugen konnten. Und natürlich hat auch das Rekordspiel dank unserer Fans einen wichtigen Beitrag geleistet.
SV 98: Was ist mit dem Bereich ehemals Handelnde?
Hans Kessler: Das ist nun der letzte entscheidende Punkt. Da wir mit der gesamten Gruppe leider keine Einigung erzielen konnten, führen wir jetzt einzelne Verhandlungen. Dabei konnte wir mit der Gruppe um Karl-Heinz Wandrey, Christina Haerle-Petit und Dogan Gülsen ein sehr erfreuliches Gesamtergebnis von 130 000 Euro erzielen. Zusammen mit den beiden anderen genannten Säulen stehen wir damit nun kurz vor dem Zielstrich. Wir werden die letzten Meter aber nur gehen können, wenn auch der Rest der Gruppe seinen angemessenen Beitrag leistet. Dies ist nun die letzte entscheidende Schraube, die wir noch festziehen müssen. Hier haben wir in dieser Woche aber auch endlich positive Signale bekommen.
SV 98: Kann in diesem Fall der Insolvenzantrag zurückgezogen werden?
Hans Kessler: Ja, allerdings unter der Voraussetzung, dass der Wirtschaftsprüfer uns ein positives Testat zu unseren Berechnungen ausstellt und die Mitgliederversammlung unseren Plänen zustimmt. Zudem muss uns der DFB die Lizenz für die Saison 2009/10 erteilen, da diverse in das Rücknahmeszenario eingearbeitete Erlösquellen von der Regionalligazugehörigkeit des Vereins abhängig sind.
SV 98: Wie sieht es denn im Bereich Lizenzierung derzeit aus?
Hans Kessler: Die Unterlagen zur technischen Lizenzierung haben wir bereits komplett in den letzten Tagen beim DFB abgegeben – übrigens als erster Regionalligist in Deutschland. Die Frist zur wirtschaftlichen Lizenzierung läuft bis zum 1. April. Wir können schon jetzt sagen, dass wir einen ausgeglichen Etat beim DFB in Frankfurt werden abgeben können.
SV 98: Was heißt dies mit Blick auf die kommende Saison?
Hans Kessler: Wir sind sehr stolz, dass es uns unter diesen nicht ganz einfachen Bedingungen gelungen ist, auch für die Saison 2009/10 einen seriösen Finanzierungsplan aufzustellen. Wir sehen uns in der Regionalliga in der nächsten Spielzeit gut aufgestellt, auch wenn der neue Etat im Vergleich zur aktuellen Saison um zehn bis fünfzehn Prozent nach unten korrigiert werden muss. Dies wird im aktuellen schwierigen Wirtschaftsumfeld aber sicherlich auch andere Clubs in der Liga in mindestens gleichem Maße treffen. Zudem können wir – dies hat nicht zuletzt das Rekordspiel gegen den SSV Ulm gezeigt – auf ein in der Regionalliga fast einmaliges Fanpotenzial bauen.
SV 98: In welchen Bereichen muss eingespart werden?
Hans Kessler: Dies betrifft alle Bereiche und Abteilungen gleichermaßen. Jeder muss einen kleinen Beitrag leisten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass wir dies ohne merkliche Einschnitte in der Qualität umsetzen können.
SV 98: Wie hoch ist denn der Etat konkret in der kommenden Saison?
Hans Kessler: Dazu wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage treffen, zumal wir nicht plötzlich aufhören werden, an der Einnahmenseite des Vereins zu arbeiten. Wir verhandeln täglich weiter mit unseren bisherigen und auch neuen Sponsoren. Und jeder Euro an zusätzlichen Einnahmen hilft uns, den SV Darmstadt 98 auch sportlich wieder Schritt für Schritt nach vorne zubringen. Zudem muss die Mannschaft auch noch sportlich die Klasse halten, wovon ich aber überzeugt bin.
SV 98: Wo wollen Sie mit dem SV 98 mittelfristig hin?
Hans Kessler: Erst einmal müssen wir den kurzfristigen Weg erfolgreich zu Ende gehen. Dies setzt voraus, wie schon betont, dass der restliche Teil der ehemals Handelnden nun noch seinen Beitrag leistet. Sonst kann das Kartenhaus leider noch zusammenbrechen, was ich aber nicht glauben mag. Mittelfristig wollen wir frei von Existenzängsten die Lilien wieder sportlich Schritt für Schritt nach oben führen. Wir hoffen, dass auch unsere Werbepartner die seriöse Finanzpolitik weiterhin honorieren und mit uns die Grundlage für erfolgreichen Fußball am Böllenfalltor schaffen.
Quelle: sv98.de
Lilien besiegen junge Löwen mit 3:2
SV 98 schafft Befreiungsschlag
Es ist vollbracht, der erste Pflichtspielsieg im Jahre 2009 ist unter Dach und Fach. Mit einer vor allem in der zweiten Halbzeit kämpferisch tollen Leistung bezwangen die Lilien die „kleinen Löwen“ aus München mit 3:2 (3:2) und landeten damit den zweiten Heimsieg der Saison. Nach einer torreichen ersten Hälfte verflachte die Partie anfangs des zweiten Durchgangs und es dauerte bis zur Schlussviertelstunde, ehe es wieder richtig spannend wurde. Der SV 98 hatte mehrere hochkarätige Möglichkeiten den Sieg noch höher ausfallen zu lassen, jedoch blieben diese ungenutzt. Rainer Adolf hielt dann in der letzten Minute den Sieg mit einer klasse Parade fest.
Mit dem heutigen Heimsieg verschaffen sich die 98er ein komfortables Punktepolster auf die Abstiegsränge – 11 Punkte bei noch einem Spiel weniger. Dabei sah es zu Beginn der Partie nicht nach dem erhofften Dreier aus. Nico Hammann zirkelte bereits in der dritten Minute einen Freistoß aus 18 Metern unhaltbar für Rainer Adolf in den Torwinkel. Noch geschockt vom frühen Rückstand konnte die Lilienabwehr keine 60 Sekunden später den Ball vor Marvin Pourie nicht klären, doch dieser verzog. Nach einer Viertelstunde Leerlauf hatten dann die Lilien die erste gute Möglichkeit durch einen Freistoß. Sebastian Szikal drosch das Leder Richtung Löwentor, Markus Krauss konnte den Ball nur nach vorne abwehren, wo Krisztián Szollár in Torjägermanier lauerte und abstaubte (21.). Drei Minuten danach sorgte erneut ein Defensivakteur für Aufsehen. Nach Flanke von Sven Sökler stieg Patrick Neumann am höchsten und köpfte den Ball haarscharf am Kasten vorbei. Die Gäste aus der bayrischen Landeshauptstadt waren vor allem durch Standardsituationen, getreten von Christoph Burkhard, gefährlich. Eine solche brachte dann in der 32. Minute die erneute Gästeführung. Florian Tausendpfund nickte freistehend ein. Sechs Minuten darauf glich Andreas Baufeldt gegen seinen alten Verein aus. Sven Sökler steckte den Ball durch und Baufeldt schloss mit einer feinen Einzelaktion ab. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Nach einem kapitalen Abwehrfehler lief Sven Sökler alleine auf den Gästekeeper zu und ließ ihm mit einem überlegten Rechtsschuss keine Abwehrchance (44.).
In Durchgang zwei präsentierten sich die Gäste aus München äußerst passiv und versuchten mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Die Lilien, ob der Führung erkennbar beflügelt, setzten den Gegner früh unter Druck und erzwangen Fehler im Münchener Aufbauspiel. 30 Minuten ergaben sich keine nennenswerten Torraumszenen, doch dann kam es geballt und die Lilien bestürmten minütlich das gegnerische Tor. Erst setzte sich der überragende Andreas Baufeldt auf rechts durch, ging zur Grundlinie und passte perfekt in den Lauf von Rudi Hübner, doch dieser traf das Spielgerät nicht richtig und die Chance war vergeben (77.). Danach vergaben die eingewechselten Christopher Nguyen (80.) und Alvano Kröh (81.) jeweils freistehend vor Krauss. Rainer Adolf rettete den Lilien in der Nachspielzeit mit einer sensationellen Parade gegen Phillip Hosiner den wichtigen zweiten Heimsieg der aktuellen Spielzeit.
Unsere Lilien: Rainer Adolf - Christian Remmers, Daniel Rasch, Patrick Neumann (C), Michael Bodnar - Sven Sökler (89. Pellowski), Krisztián Szollár, Simon Schmidt (62. Nguyen), Sebastian Szikal - Andreas Baufeldt (79. Kröh), Rudolf Hübner
TSV 1860 München II: Markus Krauss - Florian Jungwirth, Florian Tausendpfund (C), Julian Leist, Claus Bückle (80. Manga) - Philipp Hosiner, Julian Baumgartlinger (46. Knauer), Christoph Burkhard, Nico Hammann (71. Kaiser) - David Schittenhelm, Marvin Pourie
Tore:
3. Nico Hammann 0:1
21. Krisztián Szollár 1:1
32. Florian Tausendpfund 1:2
38. Andreas Baufeldt 2:2
44. Sven Sökler 3:2
Schiedsrichter: Florian Benedum (Mehlingen)
SRA: Torsten Bauer und Ingo Hess
Zuschauer: 2100
Stimmen zum Spiel:
Dieter Märkle:
„Mit dem Ergebnis und dem Verlauf bin ich überhaupt nicht zufrieden. Wir wussten, wie verunsichert Darmstadt zu Hause ist, was vor allem in der Anfangsphase deutlich wurde. Nach dem Führungstreffer haben wir es dann versäumt nachzulegen und haben den Gegner zurück ins Spiel gebracht und danach Faden verloren. Mit dem 2:1 bekamen wir das Spiel wieder in den Griff und haben dann das Spiel hergeschenkt. Darmstadt ist ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieger.“
Gerhard Kleppinger:
„Wir sind sehr nervös in die Partie gegangen - nach den beiden Niederlagen war der Druck groß. Wie die Mannschaft aber immer wieder zurück kam, verdient ein großes Kompliment. Wir haben uns bei den Standards nicht richtig gewehrt und selbst einige Chancen liegen gelassen. Die Löwen konnten uns in der zweiten Halbzeit nicht mehr gefährden und wir hätten das Spiel früher klar machen müssen. Im Nachhinein war der Sieg für meine Begriffe verdient.“
Quelle: sv98.de
Freitag, 13. März 2009
SV Darmstadt 98 einigt sich mit drei ehemaligen Präsidiumsmitgliedern Wandrey, Gülsen und Haerle-Petit
Der SV Darmstadt 98 einigt sich mit drei ehemaligen Präsidiumsmitgliedern
Bekanntmachung des Präsidiums:
Liebe Mitglieder, liebe Fans und Freunde des SV Darmstadt 98,
wie Ihnen bekannt, stehen wir seit geraumer Zeit in Gesprächen mit ehemaligen Präsidiumsmitgliedern des SV Darmstadt 98 und dem seinerzeitigen Steuerberater unseres Vereins. Wesentliche Gesprächsinhalte sind dabei Solidarbeiträge dieses Personenkreises zu den Nachforderungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger.
Ich freue mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass wir mit Frau Haerle-Petit, Herrn Wandrey und Herrn Gülsen eine Vereinbarung treffen konnten, die die Vergangenheit von der Vereinsseite wechselseitig regelt und damit abschließt. Damit haben alle drei Personen einen erheblichen Solidarbeitrag geleistet und für das aktuelle Präsidium ist für diese drei Personen die Angelegenheit erledigt und befriedet. Zur endgültigen Rechtswirksamkeit dieser Vereinbarung ist eine Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters Herrn Dr. Plathner und der Mitgliederversammlung zwischen den Parteien vereinbart.
Das Präsidium bewertet diesen Beitrag nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch und vor allem als Zeichen des guten Willens, dazu beizutragen, unsere Lilien der finalen Rettung ein Stück näher zu bringen.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie sich diesbezüglich unserer Bewertung anschließen, da wir dadurch einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Normalität gehen können.
Für das Präsidium des SV Darmstadt 98
Hans Kessler
Präsident
SV Darmstadt 98
Erklärung der ehemaligen Präsidiumsmitglieder
Frau Christina Haerle-Petit, Herrn Karl-Heinz Wandrey, Herrn Dogan Gülsen
Als ehemalige Präsidiumsmitglieder des SV Darmstadt 98 wurden wir im Dezember 2007 darüber informiert, dass das Finanzamt und die Sozialversicherungsträger Nachforderungen für die Jahre 2003 – 2007 erhebt. Ohne auf die Sachverhalte näher einzugehen, betonen wir an dieser Stelle ausdrücklich, dass wir während unserer ehrenamtlichen Tätigkeit für diesen unseren Verein immer in bester Absicht gehandelt haben. Sollten wir dabei unbeabsichtigt Fehler gemacht haben, bedauern wir dies heute sehr. Ungeachtet einer Rechtsanerkenntnis haben wir uns deshalb entschlossen, ohne weiter Zeit zu verlieren, einen einmaligen gemeinsamen Solidarbeitrag in Höhe von Euro 130.000 zu leisten. Mit unserem Beitrag wollen wir den Verein bei dem jetzt einzureichenden Etat wirtschaftlich unterstützen und damit auch von unserer Seite ein deutliches Zeichen setzen.
Christina Haerle-Petit Karl-Heinz Wandrey Dogan Gülsen
Quelle: sv98.de
Kleppinger verlässt die Lilien
Gerhard Kleppinger, Trainer des Fußball-Regionalligisten SV Darmstadt 98, wird seinen zu Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Diese Entscheidung teilte er den Verantwortlichen des Vereins am Donnerstag mit.
Der 51 Jahre alte ehemalige Erst- und Zweitligaprofi hatte sich für die kommende Runde vorgenommen, mit dem SV 98 in die Dritte Liga aufzusteigen. Doch es wird keinen entsprechenden Etat geben, um eine aufstiegsfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen.
„Die Vorstellungen beider Seiten waren nicht zusammen zu bringen“, sagte Präsident Hans Kessler, der in wirtschaftlichen Krisenzeiten strikt das Konzept der Konsolidierung verfolgt. Kleppinger war beim SV 98 groß geworden, trug als Spieler insgesamt zehn Jahre das Trikot mit der Lilie. Als Trainer arbeitet er seit Oktober 2006 zum zweiten Mal am Böllenfalltor. Zuvor war der Ober-Ramstädter von 1994 bis 1996 in dieser Funktion bei den Südhessen tätig gewesen.
Quelle: Echo Online
Dienstag, 10. März 2009
DFB sperrt Elia Soriano für drei Spiele
Das Sportgericht des DFB hat Elia Soriano im schriftlichen Verfahren wegen einer Tätlichkeit in einem leichteren Fall für drei Regionalliga-Spiele gesperrt.
Der Lilien-Stürmer hatte seinen Gegenspieler laut Schiedsrichterbericht in der Partie gegen den SSV Ulm am vergangenen Samstag „heftig umgerempelt“ und dafür die Rote Karte gesehen. Der SV 98 hat dem Urteil bereits zugestimmt.
Quelle: www.sv98.de
Montag, 9. März 2009
Rainer Adlof verlängert bei den Lilien
Der SV 98 und der 24-jährige Torhüter Rainer Adolf haben sich auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit bis 2011 geeinigt.
Der derzeit verletzte Stammkeeper der Regionalligamannschaft hat sich damit frühzeitig für eine weitere Zukunft bei den Lilien entschieden.
Samstag, 7. März 2009
Lilien unterliegen Ulmer Spatzen 0:4
Der SV 98 verlor sein Auftaktspiel nach der Winterpause gegen den SSV Ulm mit 0:4 (0:2). Vor der Rekordkulisse von 11100 Zuschauern entwickelte sich zu Beginn eine ausgeglichene und sehenswerte Partie in der unsere 98er leichte Feldvorteile hatten. Ulm verwertete effektiv seine wenigen Chancen. Die vier Treffer erzielten Vincenzo Marchese (18.), Dinko Radojevic (31./FE), Benjamin Barth (58.) und Christian Sauter (74.).
Die Lilien begannen schwungvoll und gingen aggressiv in die Zweikämpfe und kamen durch Sven Sökler in der elften Minute zur ersten guten Möglichkeit, doch Holger Betz im Tor der Gäste machte sich lang und parierte. Wie aus dem Nichts gingen dann die Spatzen in Führung. Ein 25-Meter-Schuss von Vincenzo Marchese klatschte vom Innenpfosten ins Tor. Das SVD spielte unbeeindruckt nach vorne und erarbeitete sich weitere Chance, doch Elia Sorianos Kopfball lenkte der Gästekeeper über die Latte (21.) und Nikola Jovanovic geriet in aussichtsreicher Position in Rückenlage und der Ball flog über das Tor (29.). Nach einer halben Stunde zeigte der Unparteiische Florian Steuer nach einem Foulspiel von Marco Betz an Florian Treske auf den Elfmeterpunkt. Dinko Radojevic ließ sich die Chance nicht entgehen und schickte Dennis Fromm in die falsche Ecke (31.). Die Schlussviertelstunde verlief ereignislos und so ging es mit 0:2 in die Kabine.
Nach dem Wechsel verflachte die Partie zusehends. Die Lilien bemüht aber ohne Durchschlagskraft nach vorne. Ulm zog sich weit zurück und setzte immer wieder gefährliche Konter. Benjamin Barth schloss einen solchen in der 58. Minute zum 0:3 ab. Keine 60 Sekunden später die nächste Großchance für den SV 98, doch Betz hielt den Kopfball von Patrick Neumann. Darmstadt setzte die Gäste immer wieder vor allem bei Standardsituationen unter Druck. In der 65. Minute war erneut der Gästekeeper zur Stelle und parierte einen Kopfball von Marco Betz. Fünf Minuten darauf landete ein feiner Heber von Christopher Nguyen auf dem Tordach. Der Ball wollte einfach nicht den Weg ins Ulmer Tor finden. Die Gäste hatten hier mehr Erfolg. In der 74. Minute kombinierten sie sich durch die Lilien-Hintermannschaft und Christian Sauter schob den Ball zum 0:4-Endstand ein. Zu allem Überfluss sah Elia Soriano in der 85. Minute die rote Karte.
Unsere Lilien: Dennis Fromm - Patrick Neumann, Marco Betz, Krisztián Szollár, Sven Sökler - Nikola Jovanovic (46. Baufeldt), Elia Soriano, Rudolf Hübner, Sebastian Szikal - Pascal Pellowski (49. Kienast), Christopher Nguyen (70. Peterson)
SSV Ulm 1846: Holger Betz - Marvin Länge (68. Leschinski), Davor Kraljevic, Vincenzo Marchese, Benjamin Barth - Dinko Radojevic, Florian Treske (79. Ludwig), Daniel Reith, Christian Sauter (79. Pangallo) - Patrick Huckle, Marijo Marinovic
Schiedsrichter: Florian Steuer (Menden (Sauerland))
SRA: Frederick Assmuth und Christian Gittelmann
Zuschauer: 11100
Stimmen zum Spiel:
Markus Gisdol:
„Für uns war das heute ein besonderes Spiel. Ich war gespannt wie meine Mannschaft vor der großen Kulisse agiert. Wir haben sehr effektiv gespielt und die Chancen konsequent genutzt. Wir hatten eigentlich nur Schwierigkeiten bei den vielen Standards die Darmstadt hatte, hielten aber das Tempo hoch und so Darmstadt über die Zeit den Zahn gezogen. Wir sind glücklich, dass wir deutlich gewonnen haben.“
Gerhard Kleppinger:
„Ich bin sehr konsterniert heute. Wir sind sehr gut gestartet, hatten Chancen, die wir aber nicht rein gemacht haben und sind dann durch den Weitschuss kalt erwischt worden. Danach haben wir uns wieder gefangen, und kriegen dann den Elfmeter gegen uns. Dann war es zwar schwer für uns, aber wir haben immer wieder versucht nach vorne zu spielen. Wir hatten dann Pech, dass Pellowski ausgewechselt werden musste. Wir haben eben unsere Torchancen nicht rein gemacht und waren manchmal nicht aggressiv genug.“
Quelle: sv98.de
Sonntag, 1. März 2009
Klarer 5:1-Sieg gegen Wehen Wiesbaden
Mit einer überzeugenden Vorstellung hat der SV 98 am Freitagnachmittag verdient mit 5:1 (3:1) gegen den SV Wehen Wiesbaden II gewonnen. Für die Lilien trafen Marco Betz (12.), Andreas Baufeldt (26.), Pascal Pellowski (35.), Sven Sökler (66.) und Elia Soriano (72.). Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte Dennis Schmidt (29.).
Da die Regionalliga-Partie bei SC Pfullendorf den Witterungsbedingungen in Süddeutschland zum Opfer fiel, kam es am heutigen Freitag kurzfristig zu einer Testbegegnung gegen den SV Wehen Wiesbaden II. Der SV 98 nahm von Beginn an das Heft in die Hand und ging durch einen Kopfballtreffer von Marco Betz in der 12. Minute in Führung. Im Gegenzug war Dennis Fromm auf dem Posten, als er einen scharf geschossenen Freistoß von Catic aus der Ecke fischte. Trotz neun Spielern aus dem Kader der Zweitligamannschaft kam der Gast nicht in Fahrt. Stattdessen bestimmten die 98er das Geschehen und erhöhten durch Andreas Baufeldts feinen Heber über Keeper Birkenbach auf 2:0 (26.). Drei Minuten später der Anschlusstreffer durch Dennis Schmidt, der nach einem Lattenschuss von Sascha Amstätter abstaubte. Unbeeindruckt machte der SVD weiter Druck und Pascal Pellowski besorgte mit dem Tor des Tages, einem 25-Meter-Freistoß in den Winkel, den 3:1 Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Der SV 98 ging engagiert in die Zweikämpfe und kombinierte sich sehenswert durch das Mittelfeld. Gleich zu Beginn hatte Andreas Baufeldt den nächsten Treffer auf dem Fuß, doch nach einer Hereingabe von Christopher Nguyen grätschte er den Ball über den Kasten. Eine Stunde war gespielt, als Rudi Hübner nach einem klasse Pass von Baufeldt alleine Richtung Tor marschierte, aber an Birkenbach scheiterte. Sven Sökler hatte fünf Minuten darauf mehr Glück und netzte mit einem schönen Schuss ein (66.). Bis auf einen Lattentreffer von Diakité (67.) gab es auf Gästeseite bis dahin nichts Nennenswertes zu berichten. In der 72. Minute durfte sich dann auch Elia Soriano in die Torschützenliste eintragen. Wehen Wiesbaden vergab zwei Schusschancen in der Schlussphase und dann war Schluss im Heag-Stadion.
Unsere Lilien: Dennis Fromm - Sebastian Szikal, Patrick Neumann (60. Rasch), Marco Betz (60. Bodnar), David Kienast - Sven Sökler, Nikola Jovanovic (C), Pascal Pellowski (63. Remmers), Rudolf Hübner (63. Kröh) - Christopher Nguyen (54. Soriano), Andreas Baufeldt (63. Peterson)
SV Wehen Wiesbaden II: Marc Birkenbach - Nikolaos Nakas, Vlado Jeknic, Lukas Billick, Jonas Grüter - Björn Ziegenbein, Hajrudin Catic (60. Evangelista de Souza), Sascha Amstätter (C), Slobodan Lakicevic - Dennis Schmidt, Bakary Diakité
Tore:
12. Marco Betz (Kopfball) 1:0
26. Andreas Baufeldt 2:0
29. Dennis Schmidt 2:1
35. Pascal Pellowski 3:1
66. Sven Sökler 4:1
72. Elia Soriano 5:1
Quelle: sv98.de