Der SV Darmstadt 98 lädt alle Studenten der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum nächsten Heimspiel gegen den SSV Reutlingen am 8. Mai (19.30 Uhr) ins Stadion am Böllenfalltor ein.
Für den Preis von 4,- Euro gibt es Regionalliga-Fußball der Lilien und im Anschluss kostenlosen Eintritt in den Darmstädter Club „Neutral“ inkl. eines 0,3l Freibiers. Die Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich (Media-2010-Ticketshop am Stadion am Böllenfalltor sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen).
"Die 98er und das Böllenfalltor sind ebenso deutschlandweit bekannte Aushängeschilder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, wie die TU oder die Hochschule", so SV 98-Marketingleiter Michael Weilguny. "Grund genug für die Lilien, Darmstadts Studentinnen und Studenten ins Stadion am Böllenfalltor einzuladen und bei einem Fußball-Regionalliga-Heimspiel eine Vorlesung der etwas anderen Art abzuhalten."
Nach dem Spiel geht es dann ab 22 Uhr in den Club "Neutral" zur "Lilien-Party" präsentiert von stadtleben.de (www.clubneutral.de, Holzstraße 7). Bei einem musikalischen Mix mit Sounds für jeden Geschmack (von Hip Hop über House bis Classics), kostenlosem Eintritt und einem 0.3l Freibier für Besucher des Lilien-Heimspiels bietet das "Neutral" beste Möglichkeiten für einen tollen Abend in angenehmer Atmosphäre. Zudem überweist das "Neutral" einen Teil des Umsatzes an diesem Abend an die Lilien.
Wichtig: Den kostenlosen Eintritt in das "Neutral" und das Freigetränk gibt es nicht nur für Studenten, sondern für alle Besucher (inkl. Dauerkartenbesitzer) des Heimspiels gegen den SSV Reutlingen gegen Vorlage der Eintrittskarte.
Die Lilien freuen sich auf Euren Besuch!
Quelle: sv98.de
Mittwoch, 29. April 2009
8. Mai: Studentenaktion "Vorlesung bei den Lilien"
Samstag, 25. April 2009
Lilien und Waldhof trennen sich 1:1
Verdienter Punkt im Derby gegen Waldhof
Der SV 98 und der SV Waldhof Mannheim trennten sich im Traditionsderby 1:1 (1:0). Vor 4600 Zuschauern boten die Lilien in einem kampfbetonten Spiel eine engagierte Leistung und gingen durch Christopher Nguyen in der elften Minute in Führung. Im zweiten Abschnitt erhöhte Waldhof das Tempo und drängte auf den Ausgleich, den Giuseppe Burgio in der 75. Spielminute erzielte. Darmstadt kam zwar immer wieder zu aussichtsreichen Kontergelegenheiten, doch leider blieb der Torerfolg aus. Am Ende steht ein verdienter Punktgewinn.
Von Beginn an war die Derbystimmung zu spüren und beide Mannschaften gingen engagiert ans Werk. Bereits in der dritten Minute kam der Gast durch einen Kopfball von Norbert Kirschner zu einer Riesenchance, doch Christian Remmers klärte den Ball von der Linie. Die Lilien spielten kompakt und sorgten vor allem über die Außenbahnen mit schnellen Vorstößen für Gefahr. In der elften Minute flankte Pascal Pellowski vor das Tor, Elia Soriano ließ den Ball passieren und Christopher Nguyen schob unbedrängt ein. In der 39. Minute hatte Ngyuen das 2:0 au dem Fuß, doch sein Schuss flog knapp über das Mannheimer Tor.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kämpften beide Mannschaften um jeden Ball, spielten Pressing und suchten die Zweikämpfe. In der 70. Minute schoss Christof Babatz nur um Zentimeter am Lilientor vorbei. Fünf Minuten später zog Giuseppe Burgio aus gut 20 Metern ab, Rainer Adolf erreichte den Ball noch mit den Fingerspitzen, doch die Kugel flog gegen den Innenpfosten und fand so den Weg zum 1:1 ins Netz. Keine 60 Sekunden später rette der Mannheimer Schlussmann gegen Elia Soriano in höchster Not. Rainer Adolf sicherte in den letzten Minuten der Partie das Unentschieden, als er zweimal in allerletzter Sekunde vor den einschussbereiten Stürmern klären konnte. Damit trennen sich der SV Darmstadt 98 und der SV Waldhof Mannheim mit einem leistungsgerechten 1:1.
Stimmen zum Spiel:
Alexander Conrad: „Ich denke, wir haben von Beginn an gut in Spiel hinein gefunden, waren recht ballsicher und haben uns in der elften Minute die Probleme selbst gemacht und geraten in einem emotinalen Spiel in Rückstand. Von da an haben wir probiert Torraumszenen zu kreieren. In der zweiten Halbzeit haben wir Darmstadt hinten rein gedrängt und verdient den Ausgleich gemacht. Wir haben bis zur letzten Minute alles probiert und den Punkt mehr als verdient.“
Zivojin Juskic: „Die Jungs haben von Anfang an versucht, das umzusetzen was wir im Training besprochen haben. Wir haben aus einer sicher Abwehr kompakt nach vorne gespielt. Unsere Standards waren sehr gefährlich. Meine Mannschaft hat es verpasst das 2:0 zu erzielen. In der zweiten Halbzeit war klar, dass Waldhof mehr Druck macht und den Ball laufen lässt. Meine Jungs haben richtig gekämpft und die Räume eng gemacht, dann aber etwas nachgelassen und für zu wenig Entlastung gesorgt. Ich kann mit dem Punkt zufrieden sein.“
Unsere Lilien: Rainer Adolf - Patrick Neumann (72. Betz) - Michael Bodnar - Sven Sökler (80. Muca) - Nikola Jovanovic (C) - Elia Soriano - Sebastian Szikal - Pascal Pellowski - Andreas Baufeldt (67. Schmidt) - Christian Remmers - Christopher Nguyen
SV Waldhof Mannheim: Daniel Tsiflidis - Echendu Adiele - Christof Babatz (C) - Marco Rummenigge (57. Burgio) - Ali Özgün - Emin Ismaili - Sebastian Gajda (79. Schwall) - Janis Crone - Kevin Wittke (66. Jüllich) - Fitim Fazlija - Norbert Kirschner
Tore:
11. Christopher Nguyen 1:0
75. Giuseppe Burgio 1:1
Spielort: Böllenfalltorstadion
Datum: 25.04.2009 14:00 Uhr
Schiedsrichter: Felix Dr. Brych (München)
SRA: Matthias Jöllenbeck und Justus Zorn
Zuschauer: 4600
Der SV Darmstadt 98, die Mannschaft und der Trainerstab bedanken sich recht herzlich bei Ralf und Jörg Althaus und dem gesamten Team vom Hotel Brandhof in Seeheim-Jugendheim für die tolle Unterstützung im Vorfeld des Traditionsderbys!
Quelle: sv98.de
Donnerstag, 23. April 2009
Lilien nach Sieg gegen SV Hummetroth im Hessenpokal-Halbfinale
Am Ende ein Spaziergang
Vor der Pause eine schwache Begegnung
Ein Elfmeter-Geschenk ebnete am Mittwochabend Fußball-Regionalligist SV Darmstadt 98 den Weg ins Halbfinale des Hessenpokal. Mit 8:0 (1:0) setzt sich der Favorit beim Gruppenligisten SV Hummetroth durch.
Es war fast eine Stunde lang eine erstaunlich blutleere Vorstellung der Lilien im ersten Spiel unter dem neuen Cheftrainer Zivojin Juskic. Da allerdings die Spieler des SV Hummetroth ebenfalls nervös und mit zuviel Respekt die Partie angingen, sahen die gut 500 Zuschauer vor der Pause eine schwache Begegnung, die von vielen Fehlpässen und technischen Unzulänglichkeiten geprägt war.
Die Vorentscheidung reifte in der 27. Minute, als Hummetroths Torwart Timo Heuss Christopher Nguyen im Strafraum stoppte – und zu seinem Entsetzen dafür wegen einer vermeintlichen Notbremse die Rote Karte sah. „Nie und nimmer war das ein Elfer. Ich war klar mit der Hand am Ball, und dann läuft der noch in mich rein“, ärgerte sich der Keeper in der Halbzeitpause. Jovanovic verwandelte gegen den eingewechselten Marcus Ferreira sicher.
In der 41. Minute wäre Ali Sadik nach einer Ecke fast der Ausgleich geglückt, den der Pfosten verhinderte. Ein Doppelschlag in der 56. und 57. Minute nahm den Gastgebern den letzten Rest an Moral. Die Defensive des Gruppenligisten fiel in sich zusammen. Der SV 98 konnte nun fast nach Belieben kombinieren und Tore schießen.
Hummetroth: Heuss – Sadik, Senol Beser (55. Serdar), Leifermann (72. Koray Beser), Schwinn, Koch, Vendola, Yakut, Beisel (27. Ferreira), Rupcic, Dennis Klein.
Darmstadt: Adolf – Remmers, Betz, Szollar, Pellowski (70. Bodnar) – Nguyen, Szikal, Jovanovic (46. Schmidt), Sökler – Soriano (61. Muca), Baufeldt.
Schiedsrichter: Foltyn (Wiesbaden).
Tore: 0:1 Jovanovic (28./Foulelfmeter), 0:2 Nguyen (56.), 0:3 Szikal (57.), 0:4 Schmidt (61.), 0:5 Nguyen (72.), 0:6 Szikal (77.) , 0:7 Baufeldt (78.), 0:8 Szikal (86.).
Zuschauer: 500.
Quelle: http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=739250
Mittwoch, 22. April 2009
Erklärung des Präsidiums zur Einigung mit alter Grimm, Karlheinz Hahn, Roland Hotz und Uwe Wiesinger
Im Folgenden finden Sie eine Erklärung des Präsidiums des SV Darmstadt 98 zu den Gesprächen mit ehemaligen Präsidiumsmitgliedern des SV 98:
Liebe Mitglieder, liebe Fans und Freunde des SV Darmstadt 98,
wie Ihnen bekannt, stehen wir seit geraumer Zeit in Gesprächen mit ehemaligen Präsidiumsmitgliedern des SV Darmstadt 98 und dem seinerzeitigen Steuer- und Präsidiumsberater unseres Vereins. Wesentliche Gesprächsinhalte sind dabei Solidarbeiträge dieses Personenkreises zu den Nachforderungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger.
Wir freuen uns, Ihnen heute mitteilen zu können, dass wir nunmehr auch mit den Herren Walter Grimm, Karlheinz Hahn, Roland Hotz und Herrn Uwe Wiesinger eine Vereinbarung treffen konnten, die die Vergangenheit von der Vereinsseite wechselseitig regelt und damit abschließt. Vorgenannte Herren werden einen Solidarbeitrag leisten und für das aktuelle Präsidium ist für diesen Personenkreis die Angelegenheit damit erledigt und befriedet. Zur endgültigen Rechtswirksamkeit dieser Vereinbarung ist allerdings u. a. die Rücknahme des Insolvenzantrages und die Zustimmung der Mitgliederversammlung zwischen den Parteien vereinbart.
Der Solidarbeitrag umfasst geldwerte Beiträge, wie Barleistungen und Forderungsverzichte in einer Gesamthöhe von EUR 320.000,00.
Das Präsidium bewertet die Gesamtbeiträge nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch als äußeres Zeichen, unsere Lilien der finalen Rettung ein Stück näher zu bringen.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie sich diesbezüglich unserer Bewertung anschließen, da wir dadurch wieder einen wichtigen Schritt in Richtung Normalität gehen werden.
Für das Präsidium des SV Darmstadt 98
Hans Kessler Rüdiger Fritsch
Präsident Vizepräsident
SV Darmstadt 98 SV Darmstadt 98
Quelle: http://www.sv98.de/index.php?id=162&tx_ttnews[tt_news]=814&tx_ttnews[backPid]=92&cHash=6d5d32029c
Echo-Online: Lilien stehen vor finanzieller Rettung
Eilmeldung: Lilien vor finanzieller Rettung
Insolvenzantrag könnte zurückgenommen werden
Der SV Darmstadt 98 steht vor der finanziellen Rettung.
Die ehemaligen Präsidiumsmitglieder Walter Grimm, Karlheinz Hahn, Roland Hotz und der frühere Präsidiumsberater Uwe Wiesinger steuern einen Solidarbeitrag von 320.000 Euro bei.
Damit ist dem Präsidium um Präsident Hans Kessler ein entscheidender Schritt zur Rücknahme des Insolvenzantrags geglückt. Nun steht lediglich noch der Verkauf der Vereinsgaststätte aus. Hierfür liegen dem SV 98 zwei Angebote vor.
Quelle: http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=739140
Montag, 20. April 2009
Lilien trennen sich von Trainer Kleppinger: Zivojin Juskic übernimmt ab sofort die Regionalligamannschaft
Der SV Darmstadt 98 hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Gerhard Kleppinger getrennt. Grund für diese Entscheidung war die Negativserie der Regionalliga-Mannschaft nach der Winterpause.
Für die letzten neun Partien der Saison wird nun Zivojin Juskic die Mannschaft übernehmen. Der 39-jährige Serbe tritt damit bereits jetzt die Nachfolge von Kleppinger an, nachdem er bereits als Trainer für die kommende Spielzeit feststand.
Gerhard Kleppinger (51) war seit Oktober 2006 als Chefcoach bei den Lilien tätig und hatte in der vergangenen Saison mit der Mannschaft Platz eins in der Oberliga Hessen erreicht. Der Verein bedankt sich bei ihm für die gute Zusammenarbeit auch in schwierigen Zeiten.
Quelle: sv98.de
Samstag, 18. April 2009
Fürther Kleeblätter rupfen Darmstädter Lilien
Der SV Darmstadt 98 hat sein Auswärtsspiel des 26. Spieltags bei der zweiten Vertretung der SpVgg Greuther Fürth mit 1:3 verloren
Vor nur 240 Zuschauern im Fürther Playmobil-Stadion erzielten Prib (8. und 41. Minute) sowie Dressler (59.) die Tore für die Gastgeber. Sebastian Szikal konnte in der 77. Minute noch Ergebniskosmetik betreiben.
Durch den 3:1-Sieg der zweiten Mannschaft des SC Freiburg gegen die Reserve des SV Wehen Wiesbaden beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsplatz nur noch fünft Punkte.
SpVgg Greuter Fürth II: Jens Grahl - Eugen Müller - Stefan Wiechers - Fabian Baumgärtl - Christoph Herl - Alexander Schreckinger - Edgar Prib - Stefan Kleineheismann - Romas Dressler (90. Eckert) - Florian Pickel (84. Bauer) - Jim-Patrick Müller (81. Philp)
Unsere Lilien: Rainer Adolf - Patrick Neumann - Michael Bodnar - Marco Betz - Krisztián Szollár - Sven Sökler (62. Schmidt) - David Kienast (46. Nguyen) - Elia Soriano - Sebastian Szikal - Andreas Baufeldt - Christian Remmers
Tore:
8. Edgar Prib 1:0
41. Edgar Prib 2:0
59. Romas Dressler 3:0
77. Sebastian Szikal 3:1
Stadion: Playmobil-Stadion
Datum: 18.04.2009 14:00 Uhr
Schiedsrichter: Dominik Waldkirch (Pfaffenweiler)
SRA: David Paulat und Philipp Traeder
Zuschauer: 240
Donnerstag, 16. April 2009
Kleppinger unterstützt Oral beim FSV Frankfurt
Kleppinger unterstützt Oral
Der FSV Frankfurt hat für die kommende Saison Gerhard Kleppinger als neuen Co-Trainer verpflichtet. Der 51-Jährige soll als erfahrener Coach Tomas Oral unterstützen, der in der neuen Spielzeit drei Tage pro Woche in Köln den Trainerlehrgang absolvieren muss. "Ich habe als Spieler unter seiner Leitung trainiert und eine Menge von ihm gelernt. Gerhard Kleppinger ist für unser Team eine absolute Bereicherung", so Oral.
Kleppinger steht derzeit noch beim beim finanziell angeschlagenen Süd-Regionalligisten Darmstadt 98 unter Vertrag. Er ist bereits seit 15 Jahren als Trainer tätig und durchlief dabei die Stationen SV Darmstadt 98, Viktoria Griesheim, FC Gütersloh, FC St. Pauli, Rot-Weiß Oberhausen und Schalke 04 II. Den FSV Frankfurt trainierte Kleppinger bereits in der Saison 2005/06.
Als Spieler absolvierte Kleppinger 287 Erstliga- und 254 Zweitliga-Partien. Seine Teams waren Darmstadt, Hannover 96, Karlsruher SC, Schalke, Borussia Dortmund und Bayer Uerdingen. Bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 gewann Kleppinger zudem mit der deutschen Auswahl Bronze.
Gleichzeitig teilte der FSV mit, dass Manfred Binz Co-Trainer bleibe. Als Berater von Oral arbeitet Ramon Berndroth, der die Trainerlizenz besitzt und das Zusammenspiel des Profiteams und der U23 weiter intensivieren soll.
Weißenfeldt stolz: "Die 2. Liga ist mein Ding"
Nach dem Sieg über Augsburg ist der FSV Frankfurt nur noch wenige Schritte vom Klassenerhalt entfernt. Doch den Aufsteiger erwartet ein hartes Restprogramm. In den kommenden Wochen trifft der FSV ausschließlich auf Teams (Aachen, Nürnberg, Freiburg, Duisburg, Mainz), die noch ans Tor zur 1.Liga klopfen. "Wir haben eine gute Ausgangsposition", stellt Verteidiger Lars Weißenfeldt fest. Rechenspiele will er jedoch nicht anstellen: "Es geht darum, in jedes Spiel reinzugehen und das Letzte herauszuholen."
Im Kampf um den Klassenerhalt ist die stabile Defensive das große Plus der Frankfurter - von den Vereinen in der unteren Tabellenhälfte kassierte kein Team weniger Gegentore (35). "Es ist auf jeden Fall von Vorteil, dass wir eine eingespielte Viererkette haben", erzählt Weißenfeldt, der auf der rechten Abwehrseite eine ordentliche Saison spielt. Erstmals in seiner Karriere konnte sich der im Sommer 2007 von Kickers Offenbach verpflichtete Defensivakteur einen Stammplatz in Liga zwei erobern. "Ich bin stolz darauf, gezeigt zu haben, dass die 2. Liga mein Ding ist", freut sich Weißenfeldt. Wie es im Sommer, nach Vertragsende, für ihn weitergeht, weiß er noch nicht. "Auch wenn man mir das vielleicht nicht glaubt, aber das interessiert mich momentan nicht", rückt der 29-Jährige den Klassenerhalt in den Vordergrund.
Quelle: http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/507340/
Lilien siegen 4:2 im Kreispokal bei Rot-Weiß Darmstadt
Pflichtsieg bei den "Roten"
Der SV 98 hat am heutigen Mittwochabend das Halbfinale im Krombacher-Kreispokal mit 4:2 (3:2) gewonnen. In einer spannenden und turbulenten ersten Halbzeit gingen die Gastgeber in der 8. Minute durch Konstantin Dukas in Führung.
Per Doppelschlag gingen die Lilien in Front (Sökler / 33. und Betz / 35.), Felix Kalbfleisch egalisierte kurz darauf wieder. In der 41. Minute besorgte Elia Soriano den 2:3-Halbzeitstand. Nach der Pause traf erneut Sökler in der 49. Minute zum letztlich verdienten 2:4-Endstand.
Die "Roten" begannen offensiv und setzten die Lilien unter Druck. Bereits in der achten Minute wurden sie belohnt und nach einer Eckenserie schoss Konstantin Dukas aus 18 Metern den Ball unhaltbar ins Lilientor. Die 98er waren in dieser Phase des Spiels noch nicht richtig bei der Sache, und so vergab Florian Funk eine gute Kopfballchance (21.). Danach fanden die Lilien besser ins Spiel und Elia Soriano köpfte den Ball haarscharf am Kasten vorbei. In dieser Drangphase vergab Andreas Baufeldt die beste Gelegenheit, als er mit einem Seitfallzieher aus kurzer Distanz am Schlussmann der Gastgeber scheiterte (25.). Nach gut einer halben Stunde brachte Felix Kalbfleisch Elia Soriano im Strafraum zu Fall und Sven Sökler verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1. Nur zwei Minuten später war Marco Betz zur Stelle und köpfte einen Remmers-Eckstoß zur 2:1-Führung in die Maschen. Die "Roten" steckten aber keineswegs auf und glichen keine 120 Sekunden später wieder aus. Einen maßgenauen Eckball von Dukas nickte Kalbfleisch unbedrängt ein. Noch vor der Pause erhöhten die 98er auf 3:2. Christian Remmers´ Freistoßflanke fand im 16er der Gastgeber Elia Soriano, der sich mit einer geschickten Drehung den nötigen Freiraum schaffte und den Ball eiskalt ins lange Eck einschob.
Nach der Pause machte sich das hohe Tempo des ersten Abschnitts bemerkbar und beide Teams ließen es langsamer angehen. Die ersten Möglichkeiten boten sich Rot-Weiß, doch Funk verpasste eine Hereingabe von Dukas nur knapp (57.) und Christopher Felters Freistoß verfehlte sein Ziel. Die Lilien ließen den Ball in der Folgezeit geschickt durch die eigenen Reihen laufen und kamen zu Chancen durch Sebastian Szikal (65.) und Soriano (67.). Den Schlusspunkt setzte dann Sven Sökler mit seinem zweiten Treffer. Er drosch einen Abpraller von der Strafraumgrenze Richtung Tor und ein Abwehrspieler fälschte den Ball unhaltbar für Breitwieser ab. In der Schlussphase hätten die Lilien das Ergebnis noch nach oben schrauben können, doch der Keeper der "Roten" war gegen Baufeldt zur Stelle (87.) und Hübner passte einen Tick zu spät in die Mitte nach einem wunderbaren Solo über den gesamten Platz (89.). Am Ende war es das erwartet spannende Spiel bei tollem Ambiente, welches die 98er letztlich verdient gewannen und in das Finale des Krombacher-Kreispokals einziehen.
SKV Rot-Weiß Darmstadt: Thorsten Breitwieser - Stefan Palla - Thomas Scherf - Amar Mohanty - Dominik Lohrer (C) - Konstantin Dukas (80. Karaahmetoglu) - Felix Kalbfleisch (75. Götz) - Younes Bahssou - Florian Funk - Christopher Felter - Daniel Czerny
Unsere Lilien: Dennis Fromm - Christian Remmers, Marco Betz, Patrick Neumann, Michael Bodnar (46. Kienast) - Sven Sökler (80. Schmidt), Krisztián Szollár (C), Sebastian Szikal, Christopher Nguyen (56. Hübner) - Elia Soriano, Andreas Baufeldt
Tore:
8. Konstantin Dukas 1:0
33. Sven Sökler (Elfmeter) 1:1
35. Marco Betz (Kopfball) 1:2
37. Felix Kalbfleisch (Kopfball) 2:2
41. Elia Soriano 2:3
69. Sven Sökler 2:4
Spielort: Sportpark Heimstättensiedlung
Datum: 15.04.2009 18:30 Uhr
Schiedsrichter: Evangelos Pakos
SRA: Marco Reibold und Benedikt Roth
Zuschauer: 600
Quelle: sv98.de
Sonntag, 12. April 2009
Niederlage im Linzgau - Lilien unterliegen in Pfullendorf
Der SV Darmstadt 98 hat sein heutiges Nachholspiel des 20. Spieltags beim SC Pfullendorf mit 0:2 (0:0) verloren. Nach einer auf beiden Seiten zerfahrenen ersten Halbzeit kamen die Gastgeber schwungvoller aus der Kabine und nutzen die wenigen Chancen konsequent. Wolfgang Narr (57.) und Septim Muzliukaj (65.) erzielten die Treffer des Tages.
In der Anfangsviertelstunde bestimmten die Hausherren das Geschehen und kamen gleich zu Beginn zu Chancen durch Adem Sari, der erst den Ball ans Außennetz schoss (2.) und dann aus dem Rückraum verzog (3.). Der ersten Schuss Richtung Pfullendorfer Kasten kam von Rudi Hübner in der 9. Minute, doch der Ball flog über das Tor. Nach knapp 20 Minuten die beste Gelegenheit für die Lilien durch Elia Soriano, der eine Hereingabe mit dem Hinterkopf gefährlich verlängerte. Das Angriffsspiel der Gastgeber war in dieser Phase des Spiel durch viele Fehlpässe geprägt, die Lilien agierten ballsicherer ohne sich aber nennenswerte Szenen zu erspielen. Ein Kopfball von Andreas Baufeldt forderte Ralf Hermanutz in der 27. Minute, auf der anderen Seite parierte Rainer Adolf einen scharf geschossenen Freistoß von Piero Saccone (41.). Das sollte es dann im ersten Abschnitt gewesen sein.
In der Halbzeit wechselte Walter Schneck Septim Muzliukaj ein, was das Offensivspiel der Linzgauer deutlich belebte. Muzliukajs Freistoßflanke in der 57. Minute konnte nicht geklärt werden und der Ball landete bei Wolfgang Narr, der keine Mühe hatte das Spielgerät aus kurzer Distanz einzunetzen. Die Hausherren blieben dran und setzten die Lilien unter Druck. Nachdem Rainer Adolf in der 62. Minute einen gefährlichen Drehschuss von Muzliukaj noch abwehren konnte, war er drei Minuten später machtlos. Ein weit getretener Eckstoß von Piero Saccone fand am langen Strafraumeck Muzliukaj, der den Ball mit vollem Risiko abnahm und per Aufsetzer unhaltbar für den Lilienkeeper in den Winkel drosch. Die 98er in dieser Phase nicht bissig genug und mit zu wenig Zug zum Tor. Nachdem das Spiel 20 Minuten dahin plätscherte, ließ Sven Sökler die 685 Zuschauer aufhorchen, als er nach einer Ablage von Emmanuel Peterson die Kugel an den Querbalken schoss. Baufeldt und Hübner versuchten es kurz vor dem Ende nochmal mit Schüssen, doch immer war ein Abwehrbein dazwischen. Aufgrund der besseren Chance und der aktiveren Anfangsviertelstunde im zweiten Durchgang geht der Sieg der Linzgauer in Ordnung.
SC Pfullendorf: Ralf Hermanutz - Michael Falkenmayer, Wolfgang Narr, Matthias Kiefer, Marco Konrad (C) (56. Knackmuß) - Piero Saccone (87. Toprak), Patrick Hagg, Fabian Gerster, Faruk Gül - Marco Daub (46. Muzliukaj), Adem Sari
Unsere Lilien: Rainer Adolf - Christian Remmers (73. Peterson), Patrick Neumann (C), Krisztián Szollár, Michael Bodnar - Sven Sökler, Sebastian Szikal, Pascal Pellowski (58. Schmidt), Rudolf Hübner - Andreas Baufeldt, Elia Soriano (73. Jovanovic)
Tore:
57. Wolfgang Narr 1:0
65. Spejtim Muzliukaj 2:0
Spielort: ALNO-Arena
Datum: 11.04.2009 15:00 Uhr
Schiedsrichter: Michael Karle (Waiblingen)
SRA: Johannes Steck und Björn Vielberth
Zuschauer: 685
Stimmen zum Spiel:
Walter Schneck:
„Die erste Hälfte war geprägt von Nervosität, auch die etablierten Spieler zeigten Nervenflattern. Wir konnten keinen Druck aufbauen, aber das 0:0 zur Pause war ein Faustpfand. Unser Spiel war dann druckvoller und wir haben aus zwei Standards zwei Tore gemacht. Nach dem 2:0 haben wir den Faden etwas verloren. Wir nehmen den Arbeitssieg dennoch gerne entgegen, auch wenn er am Ende etwas holprig war.“
Gerhard Kleppinger:
„Wir mussten zwei Szenen in den ersten fünf Minuten überstehen und hatten dann das Spiel im Griff. Pfullendorf spielte nervös und war nicht im Spiel. In der zweiten Halbzeit Pfullendorf Mut gezeigt, und wir haben uns vorne nicht gewehrt, und hatten nur eine Chance. Der Sieg von Pfullendorf geht in Ordnung.“
Quelle: sv98.de
Freitag, 10. April 2009
Lilien reisen am Ostersamstag zum SC Pfullendorf
Am Ostersamstag (11. April) startet der SV Darmstadt 98 den zweiten Anlauf zum Punktspiel beim SC Pfullendorf. Anstoß der Begegnung ist um 15 Uhr in der ALNO-Arena. Ursprünglich sollte die Partie bereits am 28. Februar stattfinden, jedoch ist zu dieser Jahreszeit im Linzgau kaum ein Spielbetrieb möglich. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Pfullendorf insgesamt noch drei ausgefallene Heimspiele nachzuholen hat.
Pfullendorf und Darmstadt überwinterten als Tabellennachbarn im Mittelfeld der Liga und weisen derzeit beide 28 Punkte auf der Habenseite aus. Ebenso wie die Lilien kamen auch die Gastgeber nach der Winterpause noch nicht richtig in Tritt. Von den sechs Begegnungen wurde nur gegen Schlusslicht Unterhaching II gewonnen.
Im Hinspiel im August letzten Jahres trennten sich beide Teams am Böllenfalltor mit einem torlosen Remis. Die Gäste aus dem Linzgau konnten sich damals bei ihrem Keeper Ralf Hermanutz bedanken, der ein ums andere Mal seine Mannschaft rettete. Pfullendorfs Trainer Walter Schneck sprach deshalb auch von einem „gewonnenen Punkt der glücklichen Art“. Mit einer Punkteteilung im anstehenden Rückspiel könnte man nun auf Seiten der Lilien sicher zufrieden sein, denn dann würden nur noch elf Zähler bis zur angestrebten 40-Punkte-Marke fehlen und die sollten in den ausstehenden zehn Partien doch zu holen sein.
Quelle: sv98.de